RH #327Krach von der Basis

MAAT

Ziel verfehlt

MAAT

Irgendwo zwischen der polnischen Schule und den US-Ägyptologen Nile verorten sich die Berliner MAAT, die mit „As We Create The Hope From Above“ ein starkes Debüt vorlegen, das Fans des anspruchsvollen, technischen Death Metal definitiv zu empfehlen ist. Gitarrist Scaradeus und Schlagwerker Tempest standen uns Rede und Antwort zu Einflüssen, Plänen und der Szene ihrer Heimatstadt.

Zwischen eurer EP „Born In Sand“ und „As We Create The Hope From Above“ liegen satte vier Jahre. Wie kam´s zu der langen Wartezeit?

Tempest: »Nachdem wir die EP fertig hatten, war es für uns erst mal von Bedeutung, dem Hörer und Konzertbesucher zu zeigen, wer wir sind und wie sich unser Death Metal anhört. Demnach haben wir Konzerte gespielt und in den folgenden Monaten unseren Set Stück für Stück erweitert. Dass wir ein komplettes Album kreieren wollten, stand für uns von Anfang an fest, nur ohne Stress und Druck. Und da wir niemandem etwas bis zu einer Deadline vorlegen mussten, haben wir uns Zeit gelassen und konnten die Kreativität und unsere Spielfähigkeiten wachsen lassen. Aber wir mussten auch unmittelbar nach der EP-Veröffentlichung mit Besetzungswechseln zurechtkommen, und das hat ganz schön Zeit gefressen und uns gezwungen, die Priorität auf Mitgliedereinarbeitung statt auf Songwriting zu legen. Und man muss sagen, dass zwischen dem Studioaufenthalt und dem Release von „As We Create...“ ein Jahr liegt. Es war ein ganz schöner Ritt, bis wir ein Label wie Aural Attack gewinnen konnten.«

Wie...

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