RH #327Classic Albums

RUNNING WILD

Black Hand Inn (1994)

RUNNING WILD

Nachdem RUNNING WILD-Oberpirat Rock´n´Rolf 1993 mal wieder zwei Mitmusiker über die Planke geschickt hatte, drohte beinahe eine Meuterei unter den Fans. Der Kapitän hielt jedoch unbeirrt an seinem Kurs fest, heuerte mit Thilo Herrmann und Jörg Michael kurzerhand zwei neue Freibeuter an und knallte den Kritikern 1994 mit „Black Hand Inn“ einen wahren Klassiker vor den Bug. Zum 20-jährigen Jubiläum der Scheibe entstaubte Rolf die auf dem Cover abgebildete Kristallkugel für einen Blick in die Vergangenheit.

Rolf, zwischen eurem Debüt „Gates To Purgatory“ und „Black Hand Inn“ liegen zehn Jahre. Obwohl böse Zungen immer behauptet haben, dass RUNNING WILD stets gleich klingen würden, kann man doch eine deutliche Entwicklung zwischen den beiden Platten heraushören.

»Vor allem kann man die beiden Scheiben überhaupt nicht miteinander vergleichen (lacht). Diesen Vorwurf habe ich wirklich noch nie verstanden. Es gibt natürlich einen gewissen Stil, für den RUNNING WILD stehen; das kommt durch mein Songwriting und die Art, wie ich singe. „Black Hand Inn“ war ein sehr wichtiger Longplayer, das Album, an dem ich am längsten gearbeitet habe. Es ist mit annähernd 70 Minuten allerdings auch eine sehr lange Scheibe. Wir waren auch sehr lange im Studio, ungefähr drei Monate. Dadurch war es die teuerste RUNNING WILD-Platte aller Zeiten - aber auch die, die sich am schlechtesten verkauft hat (lacht).«

Das „Pile Of Skulls“-Line-up ist damals zerbrochen, und du warst für „Black Hand Inn“ erstmals...

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