RH #326Titelstory

OPETH

»Opeth sind ein Glücksfall für mich!«

OPETH

Der Keyboarder Joakim Svalberg spielt auf „Pale Communion“ erstmals eine wichtige Rolle, nachdem er unter recht seltsamen Umständen 2011 zu OPETH gestoßen war.

Joakim, du hast auf „Heritage“ deinen Einstand gegeben, obwohl dein Vorgänger fast die komplette Platte eingespielt hat.

»Ja, Per Wiberg hatte die Band verlassen, und es gab nur noch den Titeltrack, dieses Pianostück, das als Album-Eröffnung fungiert, einzuspielen. Ich kannte Fredrik schon eine Weile, und sogar Per selbst empfahl mich weiter. Ich traf mich mit Mikael auf ein Bier, und er hörte mich das erste Mal im Studio spielen. Ich nahm ein paar Takes auf und ging wieder nach Hause. Doch dann standen sofort Sommer-Festivals an, und ich musste mich plötzlich mit dem Programm vertraut machen. Ich mag die Musik sehr, allerdings kannte ich OPETH vorher so gut wie gar nicht. Ich glaube aber, dass es perfekt passt, wenn man meine Einflüsse berücksichtigt. Wir haben jetzt zehn Tourneen gespielt und dabei jeden einzelnen Song des Albums, inklusive der Bonustracks, mühelos auf die Bühne gebracht.«

Davor hast du bei Yngwie Malmsteen gespielt und dir den Jens-Johansson-Stil draufschaffen müssen. Das ist ja nun eine ganz andere Richtung...

»Neo-Klassik sozusagen, schnelles Zeug, ein bisschen steril. Wir haben das „Unleash The Fury“-Album zusammen gemacht. Auch so etwas macht Spaß. Vor allem die G3-Tour mit Joe Satriani und Steve Vai, wo nur instrumentale Sachen gespielt wurden, war gut. Ich habe da eine Menge gelernt, auch...

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