RH #326Interview

HOLY MOSES

Training mit Franz

HOLY MOSES

Obwohl die deutschen Thrash-Urgesteine HOLY MOSES mit „Redefined Mayhem“ ein Album vorgelegt haben, das sogar internationalen Ansprüchen genügt, kämpft die Band hierzulande gegen ihren eher mäßigen Ruf. Dass Frontfrau Sabina Classen im Privatfernsehen Messie-Beratungen durchführt, ist dabei wenig hilfreich.

Wie kommt man quasi aus dem Nichts an einen so fähigen Jazz-Metal-Gitarristen wie Peter Geltat?

Thomas Neitsch (b.): »Pete und ich kennen uns seit Schulzeiten und haben in einer Band namens Desilence gespielt. Wir sind über die Jahre in Kontakt geblieben, und als HOLY MOSES einen Gitarristen suchten, war der Knabe aufgrund seiner angenehmen Persönlichkeit und seiner Fähigkeiten die allererste Wahl.«

Sabina: »Pete ist der Metal in die Wiege gelegt worden, weil sein Vater Metaller ist. Der hat ihn sogar einst zu einem HOLY MOSES-Konzert nach Rostock geschleppt (lacht).«

2013 habt ihr gerade mal fünf Shows gespielt. Welchen Stellenwert haben HOLY MOSES in eurem Leben?

Sabina: »Einen recht hohen. 2013 haben wir uns aufs Album konzentriert. Die Shows dienten dazu, ein bisschen Bandfeeling zu bekommen und das Ganze richtig anzugehen.«

HOLY MOSES ist ein Trademark, das für Thrash steht, eine Musik, die - wenn sie gut gemacht ist - einen wilden, jugendlichen Spirit versprüht. Es gibt doch gewiss auch andere musikalische Vorlieben in eurem Alter. Warum setzt ihr auf die knallharte Kante?

Sabina: »Weil wir das so fühlen. Ich kann mich austoben, und mit meiner Stimme...

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Paderborn, KulturwerkstattMETAL INFERNOTickets

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