RH #326Interview

MISERY INDEX

Geschichten aus dem Untergrund

MISERY INDEX

MISERY INDEX gehören im Death/Grind-Bereich zu den wandlungsfähigsten Combos überhaupt. Nicht, weil sie ihren Stil von Platte zu Platte radikal ändern, sondern eher aufgrund der Tatsache, dass sie es regelmäßig schaffen, ihrem Sound neue Facetten zu verleihen, ohne dabei ihre ureigenen Wurzeln zu verraten. Dabei entwickelt sich das Quartett aus Baltimore konstant immer wieder ein Stück weiter. So auch auf dem mittlerweile fünften Studiowerk „The Killing Gods“.

Der Vorgänger „Heirs To Thievery“ war ein sehr technisch geprägtes Death-Metal-Album, vornehmlich beeinflusst vom progressiven Todesblei der neunziger Jahre, zudem verpackt in eine sehr saubere, eng sitzende Produktion. „The Killing Gods“ wirkt vom Soundbild her wesentlich organischer, lebendiger, und auch die Songs kommen variabler daher.

»Der Fokus beim neuen Album lag definitiv beim Songwriting«, weiß Bassist/Sänger Jason Netherton via Skype-Interview zu berichten. »Zwischen „Heirs To Thievery“ und „The Killing Gods“ liegen vier Jahre. Diese Pause haben wir uns ganz bewusst genommen, weil wir zuvor einen sehr engen Zeitplan und Zyklus hatten, was Plattenveröffentlichungen und Touring betraf. Wir brauchten die Zeit, um uns wieder auf starke Songs zu besinnen, und auch für die Produktion haben wir uns diesmal mehr Zeit genommen, nämlich drei Monate.«

Einige der neuen Songs, vor allem die Startsequenz mit ´The Calling´, ´Conjuring The Cull´ und dem von gregorianischen Chören eingeleiteten Titeltrack, besitzen einen...

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