RH #325Zeitreise

PANTERA

»Wir waren bereit, zu explodieren.«

PANTERA

Vor 20 Jahren erreichten PANTERA neue Härtegrade. Anstatt sich nach dem Erfolg von „Vulgar Display Of Power“ radiofreundlicheren Klängen zu öffnen, streckte das Texas-Quartett dem Mainstream mit dem knüppelharten „Far Beyond Driven“ lieber den Mittelfinger entgegen. Der Glaube an die eigenen Ideale wurde belohnt: Das Album schaffte als erste Extrem-Metal-Platte den Sprung an die Spitze der amerikanischen Billboard-Charts. Ein Rückblick mit Bassist Rex Brown.

Rex, was kommt dir als Erstes in den Sinn, wenn du auf „Far Beyond Driven“ zurückblickst?

»Als Erstes ist da ein Wort: neu. Zuvor haben wir immer zu Hause im Pantego Sound Studio aufgenommen. Für „Far Beyond Driven“ verlagerten wir die Produktion aber nach Nashville. Wir haben während des ganzen Prozesses viel mit dem Sound experimentiert. Wir hatten einiges an neuem Equipment, das wir auf diesem Album erstmals getestet haben. Dimebag (Darrell, g.; verstorben 2004) spielte viel mit seinem neuen Whammy-Pedal rum, ich setzte einen fünfsaitigen Bass ein, während bei Vinnie (Paul, dr.) erstmals die ddrum-Trigger zum Zuge kamen, die sein Schlagzeugspiel enorm klingen ließen. Bei diesem Album hatten wir erstmals genügend Zeit für so was. Wir haben auch meist nur zwei oder drei Songs am Stück aufgenommen, sind dann für zwei Wochen nach Hause gefahren und haben die Sache sacken lassen. Ab und zu haben wir danach noch Änderungen vorgenommen, oft haben wir die Songs aber auch einfach in ihrer bisherigen Form belassen.
Es war ein...

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