RH #325Zeitreise

DEATH

Das beste Death-Metal-Album aller Zeiten

DEATH

Der zweite DEATH-Longplayer „Leprosy“ hat sich nicht nur in unserem „Best Of Rock & Metal“-Buch platziert, sondern wurde im Death-Metal-Special in Ausgabe 273 sogar zum besten Todesstahl-Langeisen aller Zeiten gekürt. Es ist also höchste Zeit, sich mit DEATH-Co-Gründer Rick Rozz (g.) zurück in die Achtziger zu beamen.

Für die speziell in der Frühphase reichlich chaotische DEATH-History verweisen wir auf die kompetenten Linernotes der 2014er Neuauflage von „Leprosy“. Hier nur so viel: Nachdem er das Debüt „Scream Bloody Gore“ in seinem Zwischendurchwohnsitz Kalifornien eingespielt hatte, zog es DEATH-Kopf Chuck Schuldiner (v./g.) 1987 zurück ins heimische Florida, wo er eine neue Phase in der inzestuösen Beziehung mit den brillanten Kollegen von Massacre einläutete. Unser Interviewpartner Rick Rozz gehörte zum Line-up des DEATH-Vorgängers Mantas und war nach dessen Auflösung und dem Neustart unter dem Namen DEATH umgehend wieder an Bord. Nach einer weiteren Auszeit nahm er mit der Band 1988 „Leprosy“ auf, um bald darauf endgültig vor die Tür gesetzt zu werden. Parallel war er bei genannten Massacre aktiv, die dieses Jahr mit „Back From Beyond“ ein starkes Comeback vorgelegt haben.

»Wow! Ihr seid ernsthaft der Meinung, dass „Leprosy“ das beste Death-Metal-Album aller Zeiten ist?«, strahlt der bullige 47-Jährige zur Begrüßung.

Ja, das war der redaktionelle Konsens. Ich persönlich finde „Scream Bloody Gore“ und Massacres „From Beyond“ sogar noch großartiger. Aber an denen warst du...

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