RH #325Krach von der Basis

CRIPPLE BASTARDS

Underground-Überlebenskünstler

CRIPPLE BASTARDS

Dass die italienischen CRIPPLE BASTARDS schon seit zweieinhalb Dekaden durch den Underground ballern, merkt man ihrem aktuellen Album kaum an. „Nero In Metastasi“, das Grindcore-Highlight der Saison, ist ein mit interessanten Ideen gespicktes Feuerwerk an musikalischer Brutalität, das wirklich kein bisschen altersmilde klingt. Wir knöpften uns Frontmann Giulio The Bastard vor, der die Band 1988 im Alter von 14 Jahren mitgründete.

»Eigentlich sehen wir uns nicht als Teil irgendeiner zeitgemäßen Szene und schreiben daher auch keine Songs, die in vorgefertigte Stilmuster passen müssen. Wir sind lediglich fünf Freunde, die mit der Musik etwas auszudrücken versuchen, was sie in sich haben, und dabei einen Weg finden, die verschiedenen individuellen Geschmäcker und Herangehensweisen zu vereinen. Dass dies in Grindcore ausartet, könnte dem Umstand geschuldet sein, dass der vorherrschende gemeinsame Spirit dabei vor allem nervöser und rasender Natur ist. Unser kreativer Drang ist sehr von dem äußeren Einfluss geprägt, dass alles immer schnelllebiger wird.«

Und auch wenn die CRIPPLE BASTARDS diesen kreativen Drang in ihrer Muttersprache ausleben, kann man die textliche Seite besagten Spirits selbst als nicht des Italienischen mächtiger Hörer einfangen, zumal das Booklet von „Nero In Metastasi“ zu jedem Song eine englische Übersetzung mitliefert.

»Ja, die Lyrics sind ein wirklich fundamentales Element eines CRIPPLE BASTARDS-Albums. Sie basieren alle auf Geschichten aus dem wahren...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.