RH #325Krach von der Basis

GRAVEHILL

Spätzle, Knackwurst & Death Metal

GRAVEHILL

Roh, laut, herrlich brutal und Old School as fuck: Die 2001 gegründeten Amis GRAVEHILL haben mit ihrem vierten Longplayer „Death Curse“ einen Underground-Gourmethappen abgeliefert, der sich vehement zwischen den Polen Death Metal und Black Thrash austobt. Das aus dem kalifornischen Anaheim stammende Quintett nimmt in seinen Äußerungen kein Blatt vor den Mund, und so verwundert es kaum, dass sich Schlagzeuger Thorgrimm im Interview als Verfechter der wahren Ideale des Metal präsentiert und den einen oder anderen kräftigen Seitenhieb in Richtung der Konkurrenz austeilt.

Thorgrimm, eure Musik ist Metal, eure Pseudonyme sind Metal, eure Songtitel sind Metal, und obendrauf seht ihr auch noch aus wie Metal. Gibt es eigentlich rare Momente in deinem Leben, wo du mal nicht an Metal denkst?

»Nein! Metal ist das Gesetz! Zwei meiner ältesten Erinnerungen sind die beiden Filme „Sgt. Pepper´s Lonely Hearts Club Band“ mit den Bee Gees und „Kiss Meets The Phantom Of The Park“ mit Kiss. Beide Filme sind absoluter Bullshit, aber ich habe schon damals erkannt, dass die besseren Bands jene mit der dunkleren Ader sind. Von da an verspürte ich den unbändigen Drang, immer mehr und mehr über die dunkle Seite der Musik in Erfahrung zu bringen.«

Beschreib uns mal die Philosophie, die hinter GRAVEHILL steckt, und was dich tagtäglich antreibt, mit der Band weiterzumachen.

»GRAVEHILL haben keine Philosophie. Wir haben nicht genug in der Birne, um einer Philosophie zu folgen. Vielleicht sind wir auch...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.