RH #325Krach von der Basis

AURORA BOREALIS

Aus den Tiefen des Weltalls

AURORA BOREALIS

AURORA BOREALIS beweisen mit ihrem neuen Album „World Shapers“, dass sie eines der bestgehüteten Geheimnisse des US-Death-Metal sind. Die treibende Kraft hinter der Band ist Sänger, Gitarrist und Studiobesitzer Ron Vento, der sich im Interview äußerst sympathisch und bodenständig gibt.

Es ist erfrischend zu sehen, dass sich mal wieder eine Death-Metal-Band dem Thema Science Fiction zuwendet. Um was geht es auf „World Shapers“?

»Ich schreibe einfach über das, was mich zu dem Zeitpunkt interessiert, allerdings war das nie der übliche Satanskram oder Splatter und Gore. Ich lese viel, ich reise viel, und ich interessiere mich fürs Weltall. Mein Vater hat für die NASA gearbeitet und mich ab und zu mal mitgenommen, oder er hat zu Hause etwas über die aktuellen Missionen erzählt. Das fand ich immer unglaublich spannend. Auf „Timeline“, dem Vorgängeralbum von „World Shapers“, ging es im Prinzip um die Geschichte des Universums von seinem Anfang bis zum Ende und dann zur Wiedergeburt. Auf „World Shapers“ hingegen habe ich mir eine eigene Sci-Fi-Story ausgedacht, die nach dem Ende des uns bekannten Universums spielt. Es ist wirklich eine abgefahrene Geschichte, und ich empfehle jedem, die Texte zu lesen.«

Ihr spielt recht typischen US-Death-Metal, aber mit Black-Metal-artigen Vocals. Habt ihr euch bewusst dazu entschieden?

»Das ist einfach die einzige Art, wie ich solche Vocals singen kann. Als ich das erste Mal in meiner ersten Band Lestregus Nosferatus zu singen versuchte, kam...

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