RH #325Interview

CALIFORNIA BREED

Sie ist weg

CALIFORNIA BREED

Hinter CALIFORNIA BREED stecken mit Glenn Hughes (b./v.) und Jason Bonham (dr.) 50 Prozent der verblichenen Black Country Communion. Verstärkt haben sich die beiden Recken mit dem 23-jährigen Gitarrenhelden Andrew Watt. Auch ohne den Respekt, den einem das Schaffen des inzwischen 62-jährigen Hughes zweifelsohne abverlangt, gehört das selbstbetitelte Debüt des Dreiers zu den handverlesenen Classic-Rock-Highlights der letzten Zeit.

Hughes schnupperte mit Deep Purples Mark-III- und Mark-IV-Besetzungen in den siebziger Jahren die dünne Luft des Rock-Olymps. Genauso leidenschaftlich inszenierte er seinen Absturz. Drogen und halbgare Projekte (wenn auch mit Größen wie Tony Iommi beim Möchtegern-Black-Sabbath-Album „Seventh Star“) bremsten ihn weitgehend aus. Glenns Soloalben der letzten Jahrzehnte waren nie schlecht, aber für eine der ganz, ganz großen Stimmen der Rock-Geschichte oftmals zu sehr euphorischer Schnellschuss. Gerade als der Brite sich mit Black Country Communion, zu denen auch Blues-Wunder Joe Bonamassa (g.) und Keyboarder Derek Sherinian gehörten, endlich wieder in einem erfolgreichen Bandkontext gefestigt hatte, kollabierte das Quartett.

Nun sitzt er in einem Berliner Nobelhotel, möchte mit dem Rock Hard über CALIFORNIA BREED sprechen und sieht aus, wie man sich einen coolen, alten Rockstar vorstellt, der seit Ewigkeiten in einer ganz eigenen Welt lebt: schwarze Samtschlaghose, schwarzes Shirt, graue Strickjacke, an den Füßen Turnschuhe und Blümchensocken, blau...

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