RH #324Smalltalk

BLACKFINGER

Et kütt, wie et kütt

BLACKFINGER

Knapp sechs Jahre hat Eric Wagner am selbstbetitelten Debüt seiner neuen Band BLACKFINGER gewerkelt, das den Ex-Trouble-Frontmann von einer deutlich ruhigeren, melancholischeren und persönlicheren Seite zeigt, als man es bisher gewohnt war.

Eric, eigentlich war die Aufnahme zu „Blackfinger“ bereits 2011 in trockenen Tüchern. Weshalb hat es noch mal zwei Jahre bis zur Veröffentlichung gedauert?

»Nach vier Jahren, in denen wir Songs geschrieben, geprobt und aufgenommen hatten, endete das Ganze zunächst in Problemen zwischen mir und demjenigen, dem wir die Aufnahmen zum Abmischen geschickt haben. Ich hatte eine bestimmte Vorstellung in meinem Kopf, wie es klingen sollte, weshalb ich mich dazu entschloss, den Mix selbst zu machen. Allerdings brauchte ich ein bisschen Abstand und habe mir die Scheibe eine Weile nicht angehört, um anschließend mit frischen Ideen weiterzumachen. Dafür ist ein weiteres Jahr draufgegangen, aber letztendlich war es die richtige Entscheidung.«

2008 hast du Trouble verlassen, weil du vom Touren ausgebrannt warst. Kannst du das genauer definieren, denn in der Zwischenzeit bist du mit The Skull ja wieder auf die Bühne zurückgekehrt, was du hoffentlich mit BLACKFINGER fortsetzen wirst.

»Das wäre toll, und es wird auch passieren, sofern uns die Leute sehen wollen. 2008 hatte ich allerdings genug davon. Ich wollte was Neues machen. Ich fühlte mich alt dabei, immer wieder dieselben Songs zu spielen. Jeder Umkleideraum sah gleich aus, weshalb ich vor den...

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