RH #324Smalltalk

TRIGGERFINGER

Die Paten des Rock

TRIGGERFINGER

„Reich und berühmt werden TRIGGERFINGER mit ihrem zweiten Studioalbum sicher nicht“, orakelten wir in der Rezension des 2008er Werks „What Grabs Ya“. Und wir lagen richtig. Erst ab dem Nachfolger „All This Dancin´ Around“ kassierten die Belgier haufenweise Gold- und Platin-Auszeichnungen in ihrer Heimat, Holland, Österreich, der Schweiz und Deutschland.

»Dem Kollegen, der das damals geschrieben hat, kannst du ausrichten, dass wir jetzt sehr wohl reich und berühmt sind«, lacht Mario Goossens (dr.). Er sitzt mit Ruben Block (v./g.) und Paul Van Bruystegem (b.) in einem gemütlichen Café in Berlin-Kreuzberg, präsentiert den neuen Longplayer „By Absence Of The Sun“ und freut sich des Lebens. 2012 landete der nicht mehr ganz junge Dreier (man munkelt von einem Durchschnittsalter von 50plus, fragt aber höflicherweise nicht genauer) mit einer spontanen Coverversion von Lykke Lis Pophit ´I Follow Rivers´ einen Megaerfolg, der auch bei uns die Top Ten stürmte. Auf „By The Absence Of The Sun“ führen TRIGGERFINGER dennoch ihren Analog-Breitwand-Rock fort, der sich wie gewohnt sämtlichen Schubladen entzieht.

Ruben: »Egal, wie man uns bezeichnet, man hat Recht (grinst). Das ist unser Vorteil. Jeder Hörer vergleicht uns mit irgendwas aus seiner Plattensammlung. Sei es Blues, Rock oder Pop. Pop ist ohnehin ein relativer Begriff. Für mich hat auch Motörheads ´Ace Of Spades´ Popqualitäten. Hör dir die gigantische Hook an.«

Mario: »Ich habe früher übrigens Death- und Thrash Metal gespielt.«

E...

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