RH #324Krach von der Basis

DAYAL PATTERSON

Kontroverses zwischen Buchdeckeln

DAYAL PATTERSON

Schaut man sich die gängige Black-Metal-Literatur an, fällt schnell auf, dass diese fantastische Musik meist in einem sehr kurzen Zeitraum in einem sehr begrenzten geografischen Umfeld stattzufinden scheint. Diesem Notstand versucht der Brite DAYAL PATTERSON mit seinem Buch „Black Metal – Evolution Of The Cult“ abzuhelfen und legt ein nahezu umfassendes Werk vor, in dem er sich auch nicht scheut, kontroverse Themen – allen voran die rechtsradikalen Strömungen – offen aufzuarbeiten, und dabei auf Detailfülle setzt. Vorhang auf für eine Plauderstunde über Musik, Vielfalt und kontroverse Gesprächspartner.

Dayal, fangen wir mit ein paar Fragen zu deiner Person an. Wann hast du begonnen, Metal im Allgemeinen und Black Metal im Speziellen zu hören?

»Ich habe mit elf Jahren zum ersten Mal Guns N´Roses gehört, die mich in diese Musik eingeführt haben, und ein Jahr später entdeckte ich Metal und Bands wie Metallica, Megadeth, Sepultura, bevor ich auf Carcass, Bolt Thrower, Entombed usw. gestoßen bin. Der Black Metal kam dann ein bisschen später, so mit 14. Ich hatte von dem Genre schon ein Jahr vorher gehört, aber mich nicht richtig damit beschäftigt, und so habe ich Bands wie Emperor, Cradle, Gorgoroth und Gehenna nur durch ein paar ältere Jungs von unserem College entdeckt.«

Das war in welchem Jahr?

»Das muss 1995 gewesen sein, glaube ich.«

Wie würdest du Black Metal definieren?

»Es ist ein zentraler Teil des Buchs, die verschiedenen Definitionen von Black Metal darzustellen....

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