RH #324Krach von der Basis

RIBSPREADER

Fleisch für alle!

RIBSPREADER

Eigentlich müsste man verständnislos den Kopf schütteln, wenn man sich anschaut, in welch kurzen Abständen Rogga Johansson mit seinen zahlreichen Bands und Projekten neue Platten veröffentlicht. Solange die Qualität aber so hoch bleibt wie z.B. beim kürzlich erschienenen neuen RIBSPREADER-Longplayer „Meathymns“, gibt es keinen Grund zu lästern. Stattdessen verneigt man sich respektvoll vor dem wohl produktivsten Death-Metal-Musiker Schwedens.

Rogga, du hast dein neues Album „Fleischhymnen“ getauft. Welche Fleischsorte bevorzugst du? Rind? Huhn? Schwein? Büffel? Nashorn?

»Am liebsten esse ich Schweinefleisch. Eigentlich gilt ja Rind als die hochwertigere Fleischsorte, aber ich bevorzuge den Geschmack des rosa Borstenviehs.«

Gehörst du auch zu den Leuten, die im Sommer gerne Barbecues veranstalten und dann riesige Berge Fleisch auf den Grill schmeißen?

»Nicht unbedingt, denn schon seit vielen Jahren steht thailändisches Futter auf meiner persönlichen Hitliste ganz oben. Natürlich wird auch bei uns immer mal wieder gegrillt, aber da landet dann auch einiges an Gemüse auf dem Rost.«

Na ja, jedenfalls passt der Begriff „Fleisch“ irgendwie perfekt zu Death Metal. Ich wüsste auch nicht, wie ein vegetarisches Death-Metal-Album klingen sollte.

»Haha, da musst du Carcass fragen. Waren das nicht alles Vegetarier? Ich glaube, sie waren anfangs so eine Art Grindcore-Ableger der Meat-Is-Murder-Bewegung.«

Nehmen wir eure Fleischhymnen doch mal genauer unter die Lupe: Sind eigentlich...

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