RH #324Interview

BLACK STONE CHERRY

Schnitzeljagd

BLACK STONE CHERRY

Wer beim Stichwort „Zauberberg“ zuerst an Thomas Mann denkt, ist zwar in Sachen Literatur, nicht aber in puncto BLACK STONE CHERRY gut zu Fuß. Die Rocker aus Kentucky melden sich nach längerer Schaffenspause mit ihrem vierten Studio-Rundling „Magic Mountain“ lautstark zurück. Beim Kurzbesuch im Land von Eisbein und Sauerkraut nimmt sich Frontmann/Gitarrist Chris Robertson Zeit für einen Platten-Plausch im lässigen Südstaaten-Slang und überrascht mit seinen kulinarischen Vorlieben. 

Chris, da du mit BLACK STONE CHERRY ja gerade in Deutschland bist, muss ich mal nachhaken: Mir ist zu Ohren gekommen, dass ihr große Fans der traditionellen deutschen Küche seid. Stimmt das?

»Ja, das stimmt tatsächlich. Wir haben gerade erst ein paar Schnitzel verdrückt. Das ist mein persönlicher Favorit (lacht).«

Mit vollem Magen redet es sich auch gleich doppelt so gut über euer kommendes Album „Magic Mountain“. Der Langspieler erscheint gut drei Jahre nach eurer letzten Platte „Between The Devil & The Deep Blue Sea“. Wieso die doch recht lange Pause? Ist euch etwas dazwischengekommen?

»Es gab bei mir viele private Dinge, um die ich mich kümmern musste, also nahmen wir uns eine kleine Auszeit. Meine Frau und ich haben unser erstes Kind bekommen, das acht Wochen zu früh auf die Welt kam und die ersten 14 Tage im Krankenhaus verbringen musste. 2013 machten wir uns daran, das neue Album zu schreiben, und komponierten um die 25 Songs. Im Sommer fingen wir dann an, die Stücke aufzunehmen, und das...

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