RH #324Interview

TRIPTYKON

Neues aus der Anstalt

TRIPTYKON

TRIPTYKONs zweites Album „Melana Chasmata“ lastet auf dem Hörer wie eine vertonte Sonnenfinsternis: irritierend, unheimlich, mächtig, zerstörerisch und lebensverneinend, aber zugleich faszinierend und voll düsterer Schönheit.

Nachdem Tom Gabriel Fischer (v./g.) sich in unserer April-Ausgabe vorab zu dem Werk äußerte, sprachen wir diesmal mit V. Santura (g./v.) und Vanja Slajh (b./v.). Herr Santura präsentiert sich dabei weitaus weniger trübsinnig, als man es von TRIPTYKON-Mitgliedern erwartet. Der in Bayern ansässige Musiker wurde eigentlich auf den coolen Namen Victor Bullok getauft, ist neben seiner TRIPTYKON-Tätigkeit Kopf der Black-Metaller Dark Fortress (sagt ihm mal, dass das auf Isländisch „Dimmu Borgir“ heißt, den Witz kennt er bestimmt noch nicht) und gab vor mittlerweile zehn Jahren sein erstes Rock-Hard-Interview. Damals legte er noch großen Wert auf sein Pseudonym V. Santura und wollte nicht als Victor im Heft auftauchen, was wir natürlich im Rahmen unserer journalistischen Sorgfaltspflicht ignorierten.

»Davon war ich nicht sonderlich begeistert«, lacht Victor, pardon, V. »Aber wir haben nicht mehr Darkthrone 1993. Die Dinge ändern sich, und ich verwende zum Beispiel auf meiner offiziellen Homepage (www.woodshedstudio.de) durchaus meinen echten Namen. Dennoch identifiziere ich mich nach wie vor mit meinem Pseudonym.«

Du hast auch zum letzten (Live-)Line-up von Celtic Frost gehört und steckst daher bestens in der Materie: Haben sich TRIPTYKON nach zwei Alben aus...

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