RH #324Interview

PORTRAIT

Jenseits der Grenze

PORTRAIT

Während In Solitude eine nicht unumstrittene Kurskorrektur durchgeführt haben, beschäftigen sich PORTRAIT mit der Nachjustierung - „Crossroads“ tönt differenzierter und erwachsener, versorgt Fans aber mit allem, was sie von den Schweden kennen und an ihnen schätzen. Bühne frei für Gitarrist Christian Lindell!

Christian, was ist die Essenz eines guten PORTRAIT-Songs?

»Die tatsächliche Essenz kann nicht beschrieben werden, aber der Zweck unserer Songs ist es, diese Essenz in angemessener Weise darzustellen. Texte und Musik müssen dabei Hand in Hand gehen, um zu einem würdigen Ergebnis zu führen. Unsere Arbeit ist das ständige Streben nach Perfektion, und man könnte sagen, dass diese Perfektion die Essenz hinter allem ist, was wir als Band tun.«


Wo siehst du die Unterschiede zwischen „Crossroads“ und deinen bisherigen Releases?

»Musikalisch ist es sicherlich unser bislang vielfältigstes Album. Es führt ein roter Faden durch die Platte, auch wenn ein größeres Spektrum an Emotionen verarbeitet wird. Textlich ist es unser ehrlichstes und bewusstestes Album. Und seit ich das endgültige Master gehört habe, sehe ich es als unsere bisher stärkste Veröffentlichung an. Die Zeit wird zeigen, ob wir dieses Niveau halten können und wie sich das Material entwickelt, aber zumindest jetzt bin ich sehr zufrieden. Auf „Crossroads“ ernten wir, was wir vorher gesät haben.«

Meiner Meinung nach gebt ihr nicht so durchgehend Vollgas wie auf euren vorherigen Alben. Siehst du das auch so?

»Ja, da...

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