RH #324Interview

HELLYEAH

Höllisches Gehämmer im Hier und Jetzt

HELLYEAH

HELLYEAH strotzten schon immer vor Selbstbewusstsein. Ein erstes Durchhören des neuen Werks „Blood For Blood“ zeigt aber, dass die amerikanische Allstar-Combo diesmal zu Recht auf die Kacke haut.

Mit „Blood For Blood“ machen Chad Gray (v., Mudvayne), Vinnie Paul (dr., ex-Pantera/Damageplan) und Tom Maxwell (g., Knives Out!, ex-Nothingface) tatsächlich einen imposanten Schritt nach vorn. Zwar sind ihnen mit Gitarrist Greg Tribbett und Bassist Bob „Zilla“ Kakaha gleich zwei Mitglieder abhanden gekommen, Tom spielte daraufhin jedoch einfach sämtliche Gitarren im Alleingang ein, und Produzent Kevin Churko übernahm den Viersaiter. Churko hat unter anderem mit Ozzy Osbourne, Five Finger Death Punch, aber auch Shania Twain und – yes! – Britney Spears gearbeitet und HELLYEAH den fettesten Sound ihrer Karriere gezaubert. Dafür haben ihm die drei verbliebenen Mitglieder (live wird´s noch einen Tourgitarristen geben) einige der gelungensten Stücke ihrer Karriere vorgelegt.

»Wir haben mit HELLYEAH bislang vor allem Tracks geschrieben, die musikalisch oder thematisch nicht zu unseren anderen Gruppen gepasst hätten«, erzählt uns Chad vorab und spielt damit z.B. auf einige Partyhymnen und einen gewissen Southern-Vibe an, was für „Blood For Blood“ beides komplett über Bord gekickt wurde. »Darauf haben wir keine Rücksicht mehr genommen. Vinnie war mit Pantera in einer gigantisch großen Band, und ich hatte mit Mudvayne ebenfalls Erfolg. Doch ab sofort geht es nur noch um das Hier und Jetzt....

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