RH #324Interview

THE BREW

Der Vater, der Sohn und der heilige Geist

THE BREW

 Mit seiner funkensprühenden, völlig zeitlosen Classic-Rock-Großtat „Control“ landete das britische Power-Trio THE BREW in den Top Five unseres letztmonatigen Soundchecks. Wir klingelten bei Basser Tim Smith, dem Daddy (!) von Drummer Kurtis, durch und stellten ein paar nervige Fragen.

»Wir proben gerade für die anstehende Europatour«, röhrt Tim in den Telefonhörer, während im Hintergrund Jason Barwicks Gitarre unsanft abgewürgt wird. »Jetzt haben die anderen beiden erst mal ´ne halbe Stunde Pause. Schieß los.«

„Control“ ist für mich das bislang klar beste THE BREW-Album und klingt genauso schweißtreibend wie euer famoser Konzertmitschnitt „Live In Europe“.

»Das soll es auch. Wir hatten uns vorgenommen, rockiger zur Sache zu gehen und unsere Live-Energie ins Studio hinüberzuretten. Das war uns in der Vergangenheit nie ganz gelungen. Diesmal klappte es endlich, weil wir alles gemeinsam als Band eingezockt haben, statt separat aufzunehmen.«

Auch Gesang und Gitarrensoli? Das macht ja heutzutage kaum noch jemand.

»Wir spielten jeden Song drei, vier Mal, und manchmal verwendeten wir Vocals oder Soli aus unterschiedlichen Takes, aber aufgenommen wurde alles live. Wir stehen ständig zusammen auf der Bühne, da muss so was auch im Studio klappen.«

In puncto Songwriting seid ihr ebenfalls spürbar gereift.

»Wir haben uns diesmal deutlich mehr Zeit genommen, konnten auf einen großen Pool an Songs zurückgreifen und trafen uns schon vor dem Studiotermin mit unserem Produzenten Toby...

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MANTAR + THE BREW + KARMA TO BURN + DeWOLFF + DOOL + THE PICTUREBOOKS + STEAK NUMBER EIGHT + COOGANS BLUFF + TRANSPORT LEAGUE + HELHORSE + u.v.m.27.12.2017
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28.12.2017
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