RH #324Captain Hook

ALIEN

Alles bleibt anders

ALIEN

Ende der achtziger Jahre gehörten ALIEN nicht zu den bekanntesten, aber zweifellos zu den besten Melodic-Rock-Bands Schwedens, ihr selbstbetiteltes Debüt von 1988 wird mittlerweile sogar als Klassiker des Genres gehandelt. Sämtliche (sehr unregelmäßig) erschienenen Nachfolger, vier an der Zahl, waren hörenswert, aber erst jetzt, mit dem im Original-Line-up eingespielten „Eternity“, kann man wirklich an die Klasse des Erstlings anknüpfen. Bassist Ken Sandin sieht´s nicht anders.

Ken, es gab immer wieder Lebenszeichen von ALIEN, aber „Eternity“ ist das erste Album in Original-Besetzung seit dem Debüt. Wann habt ihr wieder zusammengefunden?

»Ende 2009. Das ALIEN-Debüt war für jeden von uns ein Meilenstein. Zuerst ging es nur darum, ein paar Shows zu spielen. Für die Promotion haben wir mit ´Ready To Fly´ einen neuen Song komponiert, der den Leuten zeigen sollte, dass wir es auch 25 Jahre später noch draufhaben. Und anscheinend gefiel das Stück unseren Fans, denn sie wollten mehr hören. Es hat mich selbst überrascht, dass die Band-Chemie nach über zwei Jahrzehnten Pause wieder so schnell stimmte.«

Wie seid ihr ans Songwriting herangegangen?

»Oh, wir haben uns durchaus an unserer ersten Platte orientiert und wollten dort anknüpfen. Uns war es wichtig, dass „Eternity“ wie der natürliche Nachfolger von „Alien“ klingt. Die größten Unterschiede finden sich sicherlich im Sound, denn die Art der Produktion hat sich verändert. In ´Look At Us Now´ heißt es: „...different, but we´re...

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