RH #323Krach von der Basis

ACHERON

Nackte Frauen + Blut = goil

ACHERON

Wer ACHERON bisher als nicht essenzielle Veteranencombo mit zweifelhaftem Ruf abgespeichert hatte, muss möglicherweise umdenken. Mit „Kult des Hasses“ liefern Vincent Crowley und seine Kollegen eine eigenständige und höchst unterhaltsame Scheibe im Spannungsfeld zwischen Death-, Black- und Thrash Metal ab.

Vincent, würdest du mir zustimmen, dass „Kult des Hasses“ euer bis dato bestes Album ist?

»Es ist auf jeden Fall einer meiner Favoriten, das steht fest. Mein Ziel war es, Songs mit starken Hooks zu schreiben, die im Gedächtnis hängen bleiben. Stücke wie ´Ave Satanas´, ´Fuck The Ways Of Christ´, ´I Am Heathen´ und ´Church Of One´ waren immer unsere meistgehörten Songs. Ich wollte ein ganzes Album voller teuflisch ins Ohr gehender Tracks. Ungefähr so wie Venom mit „Black Metal“ oder Death mit „Scream Bloody Gore“. Heutzutage versucht jeder, so technisch und schnell wie möglich zu spielen. Wir wollten einfach ein paar gute, solide Songs schreiben, an die sich die Leute hoffentlich lange erinnern.«

In den letzten zwei, drei Jahren erleben wir in Deutschland ein Revival des Old-School-Death-Metal. Wie stellt sich die Situation für diese Musik in den USA dar?

»Die Vereinigten Staaten sind wirklich ein seltsamer Ort. Es gibt loyale Fans hier, aber die sind nicht so aktiv wie die in Europa oder Südamerika. Es gibt hier viele, die den aktuellen Trends hinterherlaufen. Oder sie sind Hardliner, die nur Death Metal oder nur Black Metal hören. Ich habe jedenfalls festgestellt, dass...

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