RH #323Krach von der Basis

MORFIN

Gut gebrüllt, Zombie!

MORFIN

Blutiger Death Metal der alten Schule mit vielen klassischen D-Beat-Passagen, geröchelten Vocals und kranken Lyrics - das ist das Metier von MORFIN aus Kalifornien, deren Debütscheibe „Inoculation“ besonders Freunde der frühen Death- oder Obituary-Platten begeistern dürfte. Wir unterhielten uns mit Sänger/Gitarrist Chucho Mairen.

»Ich habe die Band vor vier Jahren zusammen mit unserem Drummer Miguel Hernandez gegründet, die anderen beiden Jungs kamen wenig später dazu. Die Chemie zwischen uns war von Anfang an optimal. Wir stehen halt alle auf Acts wie Gorguts, Cancer, Death, Entombed oder Disincarnate, und das verbindet.«
Ihr kommt aus derselben Ecke wie Skeletal Remains. Darf man annehmen, dass die Jungs den Kontakt für euch zu F.D.A. Rekotz hergestellt haben?
»Wir haben mitbekommen, wie gut Skeletal Remains von F.D.A. behandelt werden. Also habe ich das Label einfach mal kontaktiert, und sie waren erfreulicherweise sofort an uns interessiert. Skeletal Remains sind wie unsere Brüder. Wir haben schon sehr viele Shows gemeinsam gespielt und werden das sicher auch in Zukunft tun.«

Das Wort „Morfin“ existiert zwar in dieser Schreibweise in verschiedenen Sprachen, nicht aber im Englischen. Gehe ich recht in der Annahme, dass es an das Wort „morphine“ (= Morphium) angelehnt ist?

»Absolut. Aber wir wollen niemanden zum Konsum dieser Droge ermutigen. Nur damit das klargestellt ist. Der Bandname bedeutet, dass es unsere Musik ist, die dafür sorgt, dass wir uns gut fühlen. Sie...

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