RH #322Titelstory

Sechs Studioalben haben LAMB OF GOD gebraucht, um vom obskuren Underground-Act zum Aushängeschild der amerikanischen Extrem-Metal-Bewegung mit höchsten Chartnotierungen und Grammy-Nominierungen aufzusteigen. Nicht schlecht für eine Truppe, die Basser John Campbell mal als „Punkband, die versucht, Heavy Metal zu spielen“ bezeichnet hat. Es folgt ein kurzer Abriss der bisherigen Veröffentlichungen.

NEW AMERICAN GOSPEL

(Prosthetic, 2000)
Nach einem veröffentlichten Album unter dem Burn-The-Priest-Banner ist „New American Gospel“ das LAMB OF GOD-Debüt. Der wüste Bastard aus Hardcore und Thrash Metal, dem Randys abartige Vocals die Krone aufsetzen, hat bis zum heutigen Tag nichts von seiner chaotischen Energie verloren, ist für Neueinsteiger aber alles andere als leichte Kost. Trivia am Rande: Der Song ´O.D.H.G.A.B.F.E.´ steht für „Officer Dickhead Gets A Black Fucking Eye“, und ´Letter To The Unborn´ ist Randy Blythes verstorbener Tochter und seiner Ex-Frau gewidmet. 2006 wurde das Album remastert und mit vier Bonustracks wiederveröffentlicht.

AS THE PALACES BURN

(Prosthetic, 2003)
Anders als der Vorgänger setzt „As The Palaces Burn“ klar auf die Thrash-Kante. Das typische Stakkato-Riffing und Chris Adlers akzentuiertes Schlagzeugspiel - beides heute Band-Trademarks - rücken in den Vordergrund und etablieren LAMB OF GOD als Vorreiter der New Wave Of American Heavy Metal. ´Purified´, bei dem Ex-Megadeth-Gitarrist Chris Poland einen Gastauftritt hat, darf vor diesem Hintergrund als...

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