RH #322Krach von der Basis

INDIAN

Jetzt wird geballert

INDIAN

In Chicago ist seit zehn Jahren mit INDIAN eine der geilsten Doom/Sludge-Core-Kapellen der Neuzeit ansässig und überaus aktiv. Das Quartett schafft es mit seinen Alben, die Seele musikalisch zu reinigen. Nahezu sogartig wird man von den schleifenden Gitarren sowie dem markerschütternden Kreischen und Schreien der beiden Gitarristen/Sänger Dylan O´Toole und Will Lindsay mitgerissen. Das gerade veröffentlichte fünfte Album „From All Purity“ bildet da keine Ausnahme.

Es ist, als krieche man beim Hören von monströsen, hypnotisierenden Epen wie ´Directional´ mit einem Lächeln auf den Lippen durch den Matsch, wobei der anschließende Regenschauer nicht nur die Haut reinigt.

»Die Musik reflektiert einen Teil unseres Lebens, und ich kann deinen Assoziationen durchaus folgen«, weiß Will Lindsay zu berichten. »Wenn die Band richtig gut zusammenspielt, haben unsere Songs sicherlich eine kathartische und reinigende Wirkung.«

Welche Bands und Künstler haben denn bleibende Spuren in eurem Sound hinterlassen? Wer hat euch stets begleitet und inspiriert?

»Für mich persönlich sind und bleiben Black Flag der größte musikalische Einfluss. Bill Steer und Randy Rhoads waren sehr einflussreich. Ich könnte die Liste noch ein wenig fortsetzen. Tony Iommi, Chuck Schuldiner und Adam Nathanson haben ebenfalls meinen Stil geprägt. Nicht zu vergessen Hank Williams.«

Wie schon der Vorgänger „Guiltless“ wurde auch „From All Purity“ zusammen mit Produzent und Musikerkollege Sanford Parker (Nachtmystium,...

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