RH #322Krach von der Basis

ISKALD

Epik des Nordens

ISKALD

Im Hause ISKALD ist der Frost eingezogen: „Nedom Og Nord“, der neueste Streich der Norweger, präsentiert sich arktisch kalt und lässt die bekannte Raserei einer schönen, aber spröden Eishöhlenatmosphäre weichen. Wie es dazu kam, fragten wir Multi-Instrumentalist Simon Larsen.

Glückwunsch zu „Nedom Og Nord“. Wie fühlt ihr euch damit? Gehört ihr zu den Bands, die im Nachhinein immer noch was zu meckern finden?

»Vielen Dank! Das war ein langer Prozess mit vielen Veränderungen und Problemen, aber das macht uns sogar noch zufriedener mit dem Ergebnis. Und bis jetzt haben wir nichts gefunden, das wir an dem Album verändern würden. Das liegt daran, dass wir endlich alles in unserem eigenen Studio aufnehmen konnten und so alle Zeit der Welt hatten, das Beste aus den Instrumenten herauszukitzeln. Vielleicht finden wir im Laufe der Zeit, wenn wir die Songs ein paar Mal live gespielt haben, Dinge, die wir verändern würden, aber das ist Teil der Entwicklung. Wir bringen gerne ein paar neue Details in die Liveversionen ein, und unsere Fans mögen das wohl auch.«

Gab es einen Masterplan, wie „Nedom Og Nord“ klingen sollte, oder kam der Klang rein intuitiv?

»Wir haben viel nachgedacht, bevor wir mit dem Schreiben angefangen haben. Es ging darum, welchen Pfad wir einschlagen sollten, und das Ergebnis war, dass wir weniger technisch vorgehen und uns mehr auf die Atmosphäre und die Melancholie konzentrieren wollten. Als wir dann mit dem Komponieren begonnen haben, hat sich die Umsetzung fast...

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