RH #322Interview

CYNIC

Nackt, pur, direkt

CYNIC

Auch 21 Jahre nach ihrem bahnbrechenden Debüt „Focus“, dem wohl wichtigsten frühen Bindeglied zwischen Death- und Progressive Metal, musizieren die drei Ausnahmekönner Paul Masvidal (v./g.), Sean Reinert (dr.) und Sean Malone (b.) in einer völlig eigenen Welt. Zwar hat sich das US-Trio seit dem Comeback „Traced In Air“ (2008) Schritt für Schritt vom technischen Death Metal der Anfangstage verabschiedet, weniger spannend ist der aktuelle Sound der Band allerdings kaum. Ein Gespräch mit Paul Masvidal.

Paul, du warst im November mit der Death-Tribute-Band Death To All in Deutschland unterwegs. Welche Erinnerungen hast du mit zurück nach Kalifornien genommen?

»Es war wie eine Zeitmaschine. Ich hatte plötzlich das Gefühl, wieder 18 zu sein (Masvidal wurde 1971 auf Puerto Rico als Sohn kubanoamerikanischer Eltern geboren - mbo). Ich bin ja schon lange kein Teil der Death-Metal-Welt mehr, aber es war schon ein cooles Gefühl, vor so vielen Headbangern aufzutreten. Es waren natürlich auch jede Menge Old-Schooler am Start, aber auch die junge Generation, die die Musik von Death erst jetzt für sich entdeckt hat.«

Musstest du dich speziell vorbereiten? Welche Anforderungen an einen Gitarristen stellen Death-Songs, die du sonst vielleicht vernachlässigst?

»Die meisten Death-Songs sind rein technisch gesehen nicht besonders schwierig zu spielen. Es war vielmehr die muskuläre Ausdauer, die mir ein wenig fehlte. Vor allem in der rechten Hand. Aber letztendlich ist Death Metal wie...

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