RH #322Classic Albums

CELTIC FROST

Into The Pandemonium (1987)

CELTIC FROST

Die Extrem-Metal-Urväter CELTIC FROST brechen 1987 inmitten der Schneller-lauter-härter-Welle mit ihrem eigenen Erfolgsrezept, lassen auf „Into The Pandemonium“ sämtliche Genregrenzen hinter sich, feiern den kommerziellen Durchbruch und sind dennoch als Band am Ende. Kreativkopf Thomas Gabriel Fischer (g./v., heute bei Triptykon) blickt mit 27 Jahren Abstand in seiner gewohnten Melange aus Stolz und Selbstzweifeln auf diesen Meilenstein zurück.

Tom, CELTIC FROST haben mit „Morbid Tales“ und „Into The Pandemonium“ gleich zwei Platten in unserem „Best Of Rock & Metal“-Buch platziert. Haben wir die richtige Wahl getroffen?

»Ja. „...Pandemonium“ war für uns der Durchbruch, und „Morbid Tales“ hat uns wohl sogar noch etwas mehr geprägt. Die ersten drei Alben und unser Comeback „Monotheist“ waren enorm wichtig.«

Du hast „Into The Pandemonium“ 1999 in den Linernotes der CD-Wiederveröffentlichung als relevantestes CELTIC FROST-Werk bezeichnet. War der Grund dafür der kommerzielle Erfolg oder die stilistische Vielseitigkeit?

»Beides. Wir waren immer sehr bescheiden und realistisch. Wir hätten nie gedacht, dass wir mit der Band überhaupt Erfolg haben würden. Vor allem war „...Pandemonium“ aber eine künstlerische Befreiung. Wir alle liebten Thrash Metal, und aus ihm sind auch CELTIC FROST hervorgegangen. Wir wollten dieses Genre nicht verlassen, uns aber zugleich nicht einschränken. Wir liebten auch Jazz, Klassik und den damaligen New Wave. Es war für uns extrem wichtig, sich keiner...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.