RH #321Krach von der Basis

DISPARAGED

Ohne Moos nix los

DISPARAGED

DISPARAGED stehen schon seit längerem synonym für Death Metal mit technischem Anspruch und hohem Qualitätslevel. Auf ihrer aktuellen Langrille „And Babylon Fell“ öffnen sie sich auch anderen Einflüssen.

Man könnte fast meinen, ein Bandname wie DISPARAGED (bedeutet übersetzt so viel wie „herabgesetzt“ oder „verunglimpft“) muss Pleiten, Pech und Pannen geradezu magisch anziehen. Und in der Tat wurden die Schweizer Death-Metaller in den vergangenen Jahren nicht gerade vom Glück verfolgt. Zwar haben die Eidgenossen stets gute Qualität abgeliefert, die breite Anerkennung der death-metallischen Horden steht aber noch aus.

»Kurz nachdem unser letzter Longplayer „The Wrath Of God“ erschien, musste unsere alte Plattenfirma Konkurs anmelden«, blickt Basser/Sänger Adrian Scheiber zurück. »Wir haben uns dann nicht sofort auf die Suche nach einem neuen Label gemacht, sondern versuchten, Festivalgigs und andere Konzerte zu kriegen. Aber trotz guter Presse hatten wir keine Chance. Wir nahmen ein neues Demo auf, das ebenfalls guten Anklang fand, aber da unsere Verlaufszahlen in der Vergangenheit recht schwach waren, war kein namhaftes Label an uns interessiert. Diese Tür scheint für immer geschlossen zu sein.«

Stattdessen klopften jede Menge Scharlatane und Abzocker an die Tür der Band.

»Im Grunde genommen war das Schema immer das gleiche: Man wolle uns ja helfen, aber so eine CD-Produktion koste Geld, also müssten wir erst mal was zahlen, bevor die CD überhaupt gepresst werden könne. Und...

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