RH #321Interview

AIRBAG

Unter Schafen

AIRBAG

2013 schien so gut wie gelaufen, da kamen die Norweger AIRBAG mit „The Greatest Show On Earth“ um die Ecke und zeigten, dass es auch so geht: Progrock ohne Leistungssport, große Themen ohne viel Text und Gelaber. Auf einmal scheint eine Welt, in der Porcupine Tree nie wieder ein Album wie „Stupid Dream“ veröffentlichen werden, ein bisschen erträglicher. Mit Gitarrist und Hauptsongwriter Bjørn Riis sprachen wir über Inspiration, die Freiheit von Menschen im Allgemeinen und die von Familienvätern im Besonderen.

Bjørn, wie kam es dazu, dass fünf Typen in Norwegen sich dazu entschließen, Progrock alter Schule zu spielen?

»Unser Keyboarder, unser Sänger und ich sind uns Ende der Neunziger noch während der Schulzeit zum ersten Mal begegnet. Wir alle sind mit der Musik von Pink Floyd und Genesis aufgewachsen, so dass wir schließlich eine Pink-Floyd-Coverband gründeten. Anfang der nuller Jahre spielten wir eine EP mit eigenen Songs ein, was die Gründung von AIRBAG in der heutigen Form bedeutete. Hendrik (Fossum, dr.) und Anders (Hovdan, b.) kamen dann später hinzu.«

Wie hat sich euer Stil denn entwickelt in der langen Zeit, in der ihr zusammen Musik macht?

»Soweit ich mich erinnere, haben wir nie wirklich über unseren Stil nachgedacht. Irgendwann fingen wir an, Songs zu schreiben und zu jammen. Ab diesem Tag klangen wir mehr oder weniger wie AIRBAG.«

Wart ihr jemals genervt von den zahllosen Pink-Floyd- und Marillion-Vergleichen, die einem in nahezu sämtlichen Texten über euch...

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