RH #321Interview

PULVER

Kopf und Kragen

PULVER

Ehepaare, die gemeinsam Musik machen, sind in der Musikhistorie eher eine Ausnahme. John Lennon und Yoko Ono sind ein Beispiel, Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus von Abba oder auch Ike und Tina Turner. Unwahrscheinlich, dass Inga und V.O. Pulver zu ähnlichem Weltruhm gelangen werden, aber ihr zweites gemeinsames, unter dem Bandnamen PULVER erschienenes Album „Let It Shine“ bietet feinsten Arschtritt-Rock und sollte auch hierzulande Liebhaber finden.

V.O. Pulver hat sich im Laufe der letzten 25 Jahre als Gitarrist von Poltergeist und Gurd ebenso einen Namen in der Szene gemacht wie durch seine Produzententätigkeit für Acts wie Destruction, Pro-Pain und Fear My Thoughts. Seine bessere Hälfte Inga hingegen ist bekannt als diejenige, die ihren Gatten jahrelang durchfütterte, als der nicht alleine von der Musik leben konnte. Dass auch in ihr jede Menge musikalisches Talent schlummert, beweist sie aber nicht erst, seit es PULVER gibt.

»Meine ersten Bands hatte ich, als ich noch in Luzern wohnte. Da war ich 15, 16 Jahre alt. Später zog ich für vier Jahre nach Koblenz, wo ich ebenfalls in zwei Combos zockte. Alles eher lokale Acts, die zwar cool waren, aber überregional kein Aufsehen erregen konnten. 1999 bin ich mit V.O. zusammengekommen, und wir haben schnell eine Familie gegründet. PULVER haben wir aber auch schon sehr bald ins Leben gerufen.«

In den früheren Bands warst du nicht nur Sängerin, sondern hast auch Gitarre gespielt, was bei PULVER nicht der Fall ist. Warum?

»Das...

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