RH #321Interview

IRON DOGS

30 Stunden Rebellion

IRON DOGS

Sie machen auf ganz alt, klingen dabei aber frisch, frech und blutjung: IRON DOGS aus dem kanadischen Ottawa legen mit ihrem zweiten Album „Free And Wild“ eine Ode an die ersten Jahre der NWOBHM vor und erheben das Klischees zum (unpeinlichen) Prinzip. Das Duo Jo Capitalicide (28) und Dan Lee (38) erteilt eine Lektion in Leidenschaft.

Jo, du warst Gitarrist bei den Frankokanadiern Cauchemar. Warum hast du die Band verlassen?

Jo: »Ich war kein reguläres Bandmitglied, sondern nur vorübergehender Ersatz für eine Europatour. In Kanada habe ich nur eine einzige Show mit Cauchemar gespielt.«

Im Gegensatz zu Cauchemar, die vor allem von diversen Doom- und Kauz-Metallern sowie von französischsprachigen Metalbands beeinflusst wurden, orientiert ihr euch vor allem an der NWOBHM. Welche Vorbilder möchtet ihr hervorheben?

Jo: »Man könnte sagen, dass wir den Geist jener Bands spüren, die ihre wichtigsten Studio-Recordings zwischen 1977 und 1984 absolviert haben. Diese Bands teilt eine Gemeinsamkeit: Sie wuchsen mit Hardrock der Marke Rainbow und Blue Öyster Cult auf, aber gleichzeitig wurden sie vom Punk der Vibrators oder auch der Undertones berührt. Diese Bands lernten, dass nicht jeder Langhaarige ein zweiter Jimmy Page sein musste, um große Songs schreiben zu können. Viele der frühen Singles diverser NWOBHM-Truppen waren einfach grandios: Crucifixion, Ethel The Frog, Fist, Hell, Jaguar, Satan, Raw Deal, Satanic Rites und so weiter. Ich würde uns allerdings nicht als...

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