RH #320Titelstory

THE RUINS OF BEVERAST

Keiner für alle

THE RUINS OF BEVERAST

Mit „Blood Vaults - The Blazing Gospel Of Heinrich Kramer“ ist THE RUINS OF BEVERAST nicht nur ein Highlight des Jahres gelungen, sie stellen qualitativ und in Sachen Intensität auch fast alles in den Schatten, was in den Bereichen Doom-, Death- und Black Metal in den letzten Jahren mit dem Attribut „extrem“ versehen wurde.

„Mammutwerk... musikalischer Seelenfresser par excellence... THE RUINS OF BEVERAST haben ihren völlig eigenen Klangkosmos erschaffen... Ihr Gesamtsound ist ebenso bizarr wie einzigartig... Die Allmacht des tonnenschweren, erdrückenden Sounds ist schlichtweg übermenschlich“ - das sind nur einige Auszüge der Superlative, mit denen Kollege Volkmar Weber das aktuelle Meisterwerk in seiner Zehn-Punkte-Kritik in Ausgabe 317 vollkommen zu Recht mit Lobeshymnen überhäufte. Und obwohl es sich bei den neun Songs um alles andere als leicht verdauliche Kost handelt, scheinen sich auch immer mehr Leute mit dem extremen Sound des Ein-Mann-Projekts von Initiator Meilenwald anfreunden zu können, die bisher nur wenige Berührungspunkte mit bizarr-düsteren Klangwelten dieser Art hatten. Zumindest diejenigen, die auch heute noch dazu bereit sind, sich intensiv mit einer Platte auseinanderzusetzen.

»Begriffe wie „unzugänglich“, „abweisend“, „monoton“ und „unangenehm“ sind für mich in Sachen Musik überhaupt nicht negativ besetzt. Ganz im Gegenteil: Sie sind zutreffende Eigenschaften für die Musik auf „Blood Vaults“. Insofern ist diese Charakterisierung berechtigt. Die Frage...

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