RH #320Titelstory

ATLANTEAN KODEX

Joey, wo bist du?

ATLANTEAN KODEX

Leute, die andere Stile bevorzugen, werden die Aussage übertrieben finden, für alle Liebhaber von schwerem, echtem, epischem Heavy Metal hingegen gilt: ATLANTEAN KODEX sind die Band des Jahres 2013, ihr aktuelles, zweites Album „The White Goddess“ gehört schon jetzt zum Alltime-Genre-Kanon. Wir klingelten noch mal kurz bei Gitarrist Manuel Trummer durch.

Manuel, ATLANTEAN KODEX sind mit „The White Goddess“ nicht nur offiziell in Deutschland gechartet, sondern gerade auch auf Platz drei der Rock-Hard-Lesercharts eingestiegen. Seid ihr vielleicht doch eine Konsensband?

»Die Situation ist schon irgendwie bizarr. Aber gute Musik wird eben immer auf einen breiten Konsens stoßen. Nein, im Ernst - ich denke, es liegt weniger daran, dass wir Musik für den breiten Geschmack machen, sondern daran, dass wir etwas bieten, das in der Breite heute selten geworden ist: Eigenständigkeit und Entschleunigung. Es gibt im Moment keine einzige Band, die so klingt wie wir und darüber hinaus auch noch ein schlüssiges ästhetisches Gesamtpaket mit interessantem textlichen und ideologischen Unterbau bietet, in das man wunderbar abtauchen kann. Slow Metal. Ich glaube, die Leute merken, dass wir keine Band unter vielen sind und eine Alternative zur McDonaldisierung der Musik bieten. So ragen wir ein Stück weit aus der Masse heraus und werden wohl für viele Fans, die auf der Suche nach etwas anderem sind, attraktiv.«

Wie reagiert euer persönliches Umfeld auf den momentanen Erfolg? Ist das nicht alles...

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