RH #320Interview

DEICIDE

»Ich bin ein Hobbit!«

DEICIDE

DEICIDE melden sich in Bestform zurück. „In The Minds Of Evil“ steht auf Augenhöhe mit den wichtigsten Alben der Death-Metal-Helden, und Aushängeschild Glen Benton (b./v.) ist eh einer der coolsten Gesprächspartner der Szene.

Glen, in den Kritiken zu „In The Minds Of Evil“ liest man immer wieder, dass die Scheibe an euren Bestseller „Legion“ erinnert. Ist da aus deiner Sicht was dran, oder schreibt mal wieder ein Reviewer vom anderen ab?

»Letzteres. Ich finde es witzig, wie sich diese „Legion“-Vergleiche verbreiten. Für mich ist die einzige relevante Connection, dass unser Produzent Jason Suecof (u.a. Six Feet Under, Firewind, Job For A Cowboy - jj) ein Fan jener DEICIDE-Ära ist. Immerhin ist es gut, wenn sich der Typ, der im Studio die Knöpfe dreht, überhaupt für die Band interessiert.«

War das in der Vergangenheit anders?

»Ja, zumindest für eine lange Zeit. Nichts gegen Jim Morris oder wen auch immer, aber wir hatten oft genug das Gefühl, dass die Produzenten nur auf ihren Scheck scharf waren und uns möglichst schnell wieder loswerden wollten.«
Bei dem Ruf, den du früher hattest, kann man ihnen das nicht verübeln.
»Das ist falsch. Ich war nie das Problem. Das wurde bloß immer so durch die Szene getratscht. Es gab gewisse andere Leute in der Band, die nicht mal in der Lage waren, einen anständigen Gitarrensound hinzukriegen.«

„Legion“ war damals dennoch ein Meilenstein und setzte im „Overground“-Death-Metal in Sachen Brutalität, Tempo und Produktion Maßstäbe.

»Die...

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