RH #320Interview

HELL

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HELL

Eigentlich hatte vor drei Jahren niemand damit gerechnet, dass die Wiederbelebung der britischen Underground-Legende HELL, so spektaklulär sie auch war, in eine dauerhafte, erfolgreiche Karriere münden würde. Aber genau so war es. „Human Remains“, das Album-Highlight von 2011, bekommt nun mit „Curse & Chapter“ einen Nachfolger.

Weil „Human Remains“ fast ausschließlich aus (neu aufgenommenen) alten Kult-Demos bestand, die ihre Klassikertauglichkeit zumindest im Underground längst nachgewiesen hatten, war die Klasse dieses Quasi-Debütalbums keine große Überraschung. Nie und nimmer rechnen konnte man allerdings damit, dass die betagte, mit viel Aufwand reanimierte Band auch live derartig abräumen und sich sogar in der aktuellen Mainstream-Szene etablieren würde. Bei großen Festivals und auf Tour mit u.a. Accept und Amon Amarth erreichten HELL hauptsächlich Fans, die die Achtziger-Demo- und Single-Tracks nie zuvor gehört hatten, aber trotzdem auf Anhieb begeistert waren. HELL-Mentor Andy Sneap, der als Nummer-eins-Fan der Band bei der Reanimierung sämtliche Fäden zog und als Gitarrist auch selbst mit auf der Bühne steht, war wohl am meisten von allen überrascht: HELL haben viel mehr Leben in sich, als selbst eingeschworene Alt-Fans zu hoffen wagten. Selbst erfolgreich reformierte NWOBHM-Bands wie Satan, Tokyo Blade oder Blitzkrieg können von solchen Entwicklungen nur träumen.

Das zweite HELL-Album „Curse & Chapter“ ist zwar etwas schwächer als der Vorgänger, aber alles andere als...

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