RH #319Titelstory

BATHORY

»Quorthon war ein Attentäter«

BATHORY

Am 3. Juni 2004 verstarb Thomas „Quorthon“ Forsberg im Alter von 39 Jahren in seiner Stockholmer Wohnung. Als Todesursache wurde Herzversagen festgestellt. Sowohl die Black-Metal-Szene als auch das Viking/Pagan/Heathen-Metal-Genre fielen damals, vor knapp zehn Jahren, in Schockstarre, denn sie hatten ihren Vorreiter, ihre einflussreichste Persönlichkeit verloren.

Zahlreiche Musiker und Fans meldeten sich im Sommer 2004 zu Wort, um diesen Verlust zu betrauern und dem Verstorbenen Respekt zu zollen. Am treffendsten beschrieb seinerzeit Olaf Pazzer, Gitarrist und Sänger von Totenmond, den Stellenwert des Schweden und die Gefühlslage seiner Verehrer: »Quorthon war ein Attentäter. Seine Alben sind Bombenanschläge auf diese langweiligen, spießigen Heavy-Metal-High-Society-Schwuchteln, die dieses Genre zu einem Müllhaufen radio- und fernsehtauglichen Abschaums kastriert haben. Sein Tod ist eine Katastrophe.«
Nun, fast zehn Jahre später, zählt das Schaffen von Thomas Forsberg mehr denn je zum rockmusikalischen Kulturerbe und genießt allergrößten Respekt auf der ganzen Welt. Das Jahr 2014 soll ein Jahr des Erinnerns, des Gedenkens und des Verneigens vor einer inspirierenden Lebensleistung sein: Das renommierte Party.San-Festival beispielsweise wird seine nächste Auflage unter das Zeichen von BATHORY stellen und hat bereits diverse Gruppen eingeladen, die Quorthons Erbe ins Hier und Jetzt getragen haben - als Beispiele seien Atlantean Kodex und Ereb Altor für die epische BATHORY-Phase...

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