RH #319Krach von der Basis

ISVIND

Keine Tsjugg-Tsjugg-Riffs

ISVIND

Das unter dem Bandnamen ISVIND vereinigte Duo Goblin (Drums, Gesang) und Arak Draconiiz (Gitarre, Bass, Gesang) legt im 21. Jahr seines Bestehens mit „Daumyra“ sein drittes Album vor und macht all jene glücklich, die sich nach waschechtem nordischem Schwarzmetall der frühen Neunziger zurücksehnen.

“Daumyra” erinnert daran, wie inspirierend, eiskalt und unbarmherzig der norwegische Black Metal der frühen Neunziger klang. Vor allem „Pure Holocaust“ von Immortal und „Transilvanian Hunger“ von Darkthrone müssen Pate gestanden haben…

»Das ist nur zur Hälfte richtig«, erklärt Goblin. »Vor allem ist „Daumyra“ vom Vorgängeralbum „Intet Lever“ inspiriert. Wir wollten einfach dieses Niveau halten und weiterhin ISVIND-Musik komponieren. Aber, und das stimmt auf jeden Fall, Immortal und Darkthrone übten damals, in den Neunzigern, einen enormen Einfluss auf uns aus. Der Black Metal der frühen Neunziger wird für mich immer großartig bleiben, und die wichtigen Alben jener Epoche fließen durch meine Adern und inspirieren uns.«

Weiterentwicklung und Veränderung sind nicht erlaubt – Tradition ist alles. Könnte dies das Credo von ISVIND sein?

»Wir kennen keinen anderen Weg, mit ISVIND tätig zu sein, als den Weg, den wir seit einiger Zeit gehen. Für uns wäre es keine interessante Herausforderung, den Kurs unserer Musik zu ändern. Dies basiert auf unserem Respekt gegenüber dem Stil, den wir mit ISVIND gefunden haben, aber auch gegenüber den anderen musikalischen Projekten, die wir außerhalb...

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