RH #319Interview

AYREON

Vier Monster und ein Bastard

AYREON

Gastbeiträge von Rick Wakeman, Keith Emerson, John Wetton – nie klangen AYREON so proggy wie auf „The Theory Of Everything“. Dabei verzichtet Mastermind Arjen Lucassen erstmals gänzlich auf Sci-Fi-Pomp.

Arjen, du hast mich im Vorfeld gewarnt, dass „The Theory...“ eventuell erst nach diversen Durchläufen zünden würde. Doch obwohl die Doppel-CD aus vier überlangen Songs besteht, ist sie deutlich leichter verdaulich als das von dir augenzwinkernd als Vergleich herangezogene Yes-Monumentalwerk „Tales From Topographic Oceans“.

»Das sehe ich genauso, aber die Lieder sind nicht nach dem üblichen Strophe-Refrain-Schema strukturiert, und es gab schon einige Journalisten, die meinten, sie würden Zeit brauchen, um richtig in die Scheibe reinzukommen. Ich weiß ja, was für Berge von CDs ihr Schreiber antesten müsst, und dann steht da dieser riesige Bastard aus Holland auf der Matte und hat diesmal sogar vier über 20-minütige Stücke im Gepäck (lacht).«

Wann wusstest du, dass die neuen Tracks so extrem lang werden würden?

»Das war überhaupt nicht geplant. Ich wollte einfach nur ganz anders arbeiten als auf „01011001“: eine andere Story, andere Musiker, und ich ging lediglich mit dem Hauptthema des Albums (Arjen summt die Melodie) ins Studio. Ich nahm dann immer mehr Parts auf, die ganz natürlich ineinanderflossen. Irgendwann merkte ich: Hoppla, die Nummer ist ja schon ganz schön lang. Und als ich die Zeit stoppte, waren es 23 Minuten (lacht). Ich dachte mir dann: Okay, jedes Prog-Album...

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