RH #319Interview

OBELYSKKH

Schöne Menschen

Wie eine wilde Jagd durch Arkadiens Wälder und Berge klingt ihr wunderbares neues Album „Hymn To Pan“. Das finden Stuart Bootsy West (g., 37) und Steve Paradise (dr., »Ich bin der Alte!«) der fränkischen Ekstase-Riff-Institution OBELYSKKH. Wir sprachen mit den beiden über Orgien, Plastik-Metal und Gerechtigkeit.

Mit „Hymn To Pan“ ist euch trotz der starken Vorgängerplatte ein Quantensprung gelungen. Ab wann hattet ihr das Gefühl, dass ihr ein besonderes Album veröffentlichen werdet? Findet ihr, dass ihr euch neu definiert habt?

Stuart: »Das besondere Gefühl kommt, wenn die Band zum ersten Mal den Song oder das Riff spielt. Wenn Grinsen im Gesicht ist, liegen wir richtig. Ich denke, dass alle unsere bisherigen Alben Wegpunkte waren auf unserer Reise durch den Kosmos der ungespielten Riffs. Wir sind noch lange nicht am Ende unserer Kreativität angekommen. Im Gegenteil: Wir haben bereits jetzt drei Songs für Album Nummer vier am Start.«

Steve: »OBELYSKKH sind ja eher zufällig und ziemlich planlos entstanden. Seit Beginn an entwickeln wir uns ständig weiter und versuchen, alle unsere Einflüsse irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Wir machen einfach, was wir wollen, ohne irgendwelche Erwartungshaltungen zu bedienen. Wir hatten aber beim Schreiben der Songs für „Hymn To Pan“ schon ein ziemlich gutes Gefühl und waren recht zufrieden mit dem Material. Aber auch das war eine Phase, die jetzt abgeschlossen ist, weil wir wieder Neues verarbeiten wollen. Kann durchaus sein, dass das...

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