RH #319Interview

IHSAHN

Experimentelle Schreitherapie

IHSAHN

IHSAHN ist niemand, der es sich oder seinen Fans einfach macht. Das kann man zum Beispiel daran erkennen, dass das jüngste Album des Norwegers, „Das Seelenbrechen“, nur am Rande mit Heavy Metal zu tun hat und stattdessen mit Elektronik, düsterem Progrock und improvisiertem Noise aufwartet. Wir redeten mit dem langjährigen Emperor-Frontmann darüber, wie es dazu gekommen ist, wo er seine musikalische Zukunft sieht und was das alles mit Kanye West zu tun hat.  

IHSAHN, „Das Seelenbrechen“ klingt äußerst experimentell. Willst du das Album auch als Experiment verstanden wissen?

»Absolut. Auch wenn meine letzten beiden Alben konzeptionell sehr verschieden sind, sind sie sich musikalisch doch ähnlich. Ich hatte das Gefühl, die Parameter meiner musikalischen Karriere zurücksetzen zu müssen, bevor ich eine weitere Heavy-Metal-Platte abliefern kann. Es hat viele Jahre gedauert, bis ich den Mut aufbringen konnte, ein Album wie dieses anzugehen.« 

Wie ist die Platte denn konkret entstanden?

»Der einzige Musiker auf dem Album außer mir und einigen Beiträgen meiner Frau ist der Schlagzeuger Tobias Ørnes Andersen. Die meiste Zeit bin aber nur ich in meinem Studio zu hören. Ganz am Ende improvisierten wir mitten in der Nacht die Songs ´Tacit 2´ und ´See´, für die ich nichts als ein paar Zeilen Text und eine vage Vorstellung ihrer Atmosphäre hatte. Beide nahmen wir in genau einem Take auf. Das war wie musikalisches Fallschirmspringen. So etwas wollte ich schon seit vielen Jahren...

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