RH #318Lauschangriff

HOBBS´ ANGEL OF DEATH stehen seit Mitte der Achtziger für kultigen Rumpel-Thrash, den sie nur alle Jubeljahre auf Platte bannen. Demnächst erscheint immerhin Longplayer Nummer drei, in den wir in den Berliner Music Lab Studios schon mal reinschnupperten.

„Heaven Bled“ wird das Werk der Australier wahrscheinlich heißen und laut Mastermind/Sänger/Gitarrist Peter Hobbs (schwarz gefärbte Fingernägel, Flip-Flops, im wahren Leben als Oldtimer-Restaurateur tätig) zunächst nur auf Vinyl erscheinen.

»Am besten wäre ein Gatefold mit viel Platz für blutige Fotos«, strahlt der 52-Jährige.

Ein Label hat er für die Scheibe noch nicht gefunden. Schwierig dürfte die Plattenfirmensuche allerdings nicht werden. Der Alleinkomponist hat eine imposante Attacke zusammengebastelt, die fiesriffigen Brutal-Thrash und Old-School-Black-Metal vereint und daher in bester Aussie-Extremisten-Manier aus den Studioboxen von Produzent Harris Johns dröhnt. Manche Idee würde glatt zu Deströyer 666 und Gospel Of The Horns passen.

»Wir haben uns wohl gegenseitig inspiriert. Ich war zwar früher da, sauge aber alles auf, was später in der Szene passierte. Daher kommt zum Beispiel der Black-Metal-Einfluss. Zudem behalte ich meine Roots im Auge und habe diverse traditionelle Riffs und Soli eingebaut.«

Sehr geil kommt das im Titelsong in spe rüber. Black-Metal-Blast und majestätisch böse Grooves treffen auf famose Echtmetall-Leads. Diese Volltreffer-Formel funktioniert auch bei einem noch unbetitelten Track, der...

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