RH #318Krach von der Basis

VALLENDUSK

Träume und Visionen

VALLENDUSK

Nach ihrer fulminanten EP, die im Underground wie zu erwarten große Wellen geschlagen hat, sind die Indonesier VALLENDUSK mit „Black Clouds Gathering“ zurückgekehrt. Auf ihrem ersten kompletten Album verbeugen sich die Mannen um Mastermind Valendino Mithos erneut voller Hingabe vor den mächtigen Schatten der Vergangenheit.

Im Studio ging es mehr als hektisch zu, wie Mithos zugibt:

»Wir hatten nur vier Tage für die kompletten Aufnahmen und den Mix. Mehr Budget stand schlichtweg nicht zur Verfügung. Die Session war sehr anstrengend, und gerade für den Mix hätte ich mir mehr Zeit gewünscht.«

Bei der detailverliebten Musik, die gerade durch das facettenreiche Zusammenspiel der Gitarren so reizvoll erscheint, ist das kein Wunder.

»Wir sind eine junge Band, und manche Stücke klingen in meiner Vision einfach noch epischer, als wir im Moment in der Lage sind, sie aufzunehmen.«

Die Reaktionen auf die EP und das knapp 70-minütige Debüt sind bislang überwältigend. Ist das nicht alles unglaublich?

»Ja, wir sind darüber hocherfreut. Wir wohnen wirklich weitab von den Zentren des Metal, aber durch das Internet spielt es im Grunde keine Rolle mehr, an welcher Ecke der Welt man sich befindet. YouTube und Facebook helfen uns sehr.«

Eine internationale Tour ist (noch) nicht in Sicht.

»Wir gehen zur Schule und befinden uns in Ausbildung. Mehr als eine Handvoll Gigs in Indonesien sind leider nicht möglich. Aber es ist unser Traum, einmal außerhalb unserer Heimat zu spielen. Gerade aus...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.