RH #318Classic Albums

PRETTY MAIDS

Future World (1987)

PRETTY MAIDS

Mit ihrer selbstbetitelten EP 1983 und dem „Red, Hot And Heavy“-Debütalbum elf Monate später konnten die Dänen zwei starke Duftmarken setzen, um mit „Future World“ 1987 endgültig durchzustarten. Und das völlig zu Recht, zählt die Scheibe doch auch gut zweieinhalb Dekaden später zum Besten, was in der Gemengelage zwischen NWOBHM und kommerziellem Hardrock der Marke Deep Purple und Thin Lizzy je veröffentlicht wurde.

Die Recordings zu „Future World“, die zwischen Oktober 1986 und Februar 1987 in den Bearsville-Studios in New York unter der Leitung von Eddie Kramer (u.a. Kiss, Led Zeppelin, Anthrax) über die Bühne gingen, standen anfangs unter keinem guten Stern.

»Eddie kam vor den eigentlichen Aufnahmen sogar extra zwei Wochen nach Dänemark, um mit uns an den Songs im Rahmen einer Vorproduktion zu arbeiten. Leider wurde uns aber schon nach kurzer Zeit in den Staaten klar, dass er der Aufgabe nicht gewachsen war. Also übernahm Engineer Chris Isca den Job«, erinnert sich Frontröhre Ronnie Atkins alias Paul Christensen (48) kurz vor Show im Aschaffenburger Colos-Saal. »Als wir mit den fertig abgemischten Aufnahmen zurück in Dänemark waren und das Album einige Male gehört hatten, waren wir mit dem Resultat allerdings nicht sonderlich glücklich. Deshalb haben wir härtere Stücke wie ´Yellow Rain´, ´We Came To Rock´ und den Titeltrack noch mal von unserem Landsmann Flemming Rasmussen abmischen lassen, der im Jahr zuvor „Master Of Puppets“ von Metallica produziert hatte. Und um das...

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