RH #317Interview

BOMBUS

Arbeit? Nein, danke!

BOMBUS

Drei Jahre haben BOMBUS aus Göteborg an ihrem zweiten Album „The Poet And The Parrot“ gewerkelt und werden von vorlauten Internet-Lästermäulern schon als straightere Kvelertak-Kopie abgetan. Dass die Schweden mit ihrem selbstbetitelten Debüt 2010 allerdings zeitgleich wie die norwegischen Senkrechtstarter am Start waren, wird dabei geflissentlich übergangen. Hauptsache, der eigene Klugschiss regiert mal wieder.

Okay, zugegeben: Auch in zahlreichen Reviews zu „The Poet And The Parrot“ sehen sich BOMBUS mit Vergleichen zu Kvelertak konfrontiert, und gewisse Ähnlichkeiten sind sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Das kann BOMBUS-Sänger/Gitarrist/Hauptsongwriter Feffe allerdings nicht nachvollziehen.

Feffe: »Hm, ich finde nicht, dass wir ähnlich klingen. Vielleicht besteht die größte Ähnlichkeit darin, dass beide Bands verschiedene Stille miteinander vermischen. Aber meiner Meinung nach tun das beide Bands auf individuelle Weise.«

Ich bilde mir zumindest ein, dass sich bei beiden Bands ein Turbonegro-Einfluss nicht leugnen lässt. Vielleicht ist dieser gemeinsame Nenner der Grund für den Vergleich.

»Auch bei diesen Parallelen mag es vielleicht eher daran liegen, dass wir beide dieselben Einflüsse wie Turbonegro haben. Bei uns spielen zum Beispiel Poison Idea oder die Dead Boys eine große Rolle, aber wir hören auch viel Hardrock und Metal. Letztendlich orientieren wir uns nicht an einer einzigen oder wenigen Bands, sondern wir schreiben einfach Songs, die so klingen, wie sie...

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