RH #317Interview

BEYOND

Alles Luschen

BEYOND

„Härter, schneller, abgedrehter“ war gestern! Vom ständigen Drang, noch krasser als die anderen sein zu müssen, angewidert, von polierten High-End-Sounds genervt und von seelenlosem Instrumenten-Sport gelangweilt, schlägt der Death-Metal-Untergrund brutal zurück. Ganz vorn mit dabei sind die Hessen BEYOND, deren Debüt „Fatal Power Of Death“ jedem Hochglanz-Metaller die Gesichtspolitur nachzieht. Wir wurden hellhörig und löcherten Gitarrist und Sänger M. mit unseren Fragen.

Ihr gebt wenig von euch preis. Keine offizielle Website, die Besetzung bleibt anonym. Warum so geheimnisvoll?

»Es ist heutzutage vollkommen sinnlos, die Leute hinter der Musik zu kennen. Wir sind selber Musikfans, und uns interessieren die Personen hinter den Bands ÜBERHAUPT nicht. Dieser ganze Personenkult widert uns immens an. Für uns zählt nur das Ergebnis, und das ist die musikalische Kunst.«

Ihr habt in verschiedenen Internet-Foren einen Drummer gesucht. Ist gutes Personal schwer zu finden?

»Schau dich doch mal um: Fähige Drummer spielen meist in erfolg- und ziellosen Technical-Death-Metal-Bands oder gar Coverbands, und gute Gitarristen laden lieber wertlose Cover auf YouTube.«

Was macht für euch echten Death Metal aus?

»Es spielt gar keine Rolle, ob die Musik, die wir hören, Death Metal oder kein Death Metal ist. Sie muss in erster Linie mitreißen, Atmosphäre haben. Man muss raushören, dass die Musiker ganz andere Denkmuster verfolgen als die, die mit ihren wertlosen Durchschnittscombos die...

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