RH #316Seziertisch

MANILLA ROAD

Seziertisch

MANILLA ROAD

Kaum eine Metalband ist in den achtziger Jahren so verlacht worden wie die Wichita-Zusammenrottung MANILLA ROAD: Völlig kauzig sei die Combo, nicht zu greifen, zudem total sperrig. Und wie die auch noch aussehen... Nein, Mark Shelton und seine Mannen, die in der Tat stark vom Proto-Hardrock, Prog und Krautrock der Siebziger beeinflusst waren, dürften nur waschechte Hippies geil finden, das stand so auch im Rock Hard. Heute, schlappe 25, 30 Jahre später, gestaltet sich die Sache anders: MANILLA ROAD gelten zumindest im Underground als Konsens-Band, als Wegbereiter des Epic Metal, als Visionäre mit technischem Geschick und einzigartigem Songwriting, denen man unbedingt huldigen muss. Wir schließen uns an und sezieren den ausufernden, in der Tat fast durch die Bank starken Katalog der Amerikaner.

Unverzichtbar

CRYSTAL LOGIC
(Roadster, 1983)

Der Vorgänger „Metal“ hatte den Signature-Sound von MANILLA ROAD zum ersten Mal erkennen lassen, auf „Crystal Logic“ stand schließlich alles in voller Blüte, und noch heute gilt der 1983er Dreher als DAS Album, das man einem Unbedarften vorspielen muss, wenn man ihm die Truppe nahebringen will. ´The Ram´ und ´Necropolis´ gehören mit ihren einnehmenden Refrains zu den „Hits“ der Bandgeschichte, der Titelsong, ´The Riddle Master´ und ´The Veils Of Negative Existence´ verbinden Eingängigkeit mit leinwandgroßer Epik, dazu kommt mit dem zwölfminütigen Album-Abschluss ´Dreams Of Eschaton´ der vielleicht legendärste Song, den der heute 55-jährige...

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