RH #316Krach von der Basis

MUMAKIL

Bitte nicht stören

MUMAKIL

Die Schweizer Krachmaten MUMAKIL verbinden auf ihrem dritten Longplayer „Flies Will Starve“ auf herausragende Art und Weise die ungezügelte Kraft und Wut im Stile von Napalm Death oder Nasum mit dem Präzisionsgeballer von Abrisskommandos der Kategorie Misery Index oder Dying Fetus. Dass der Vierer aus Genf mehr als vier Jahre am neuen Album feilte, hat laut Bassist Benj verschiedene Ursachen.

Zunächst aber entschuldigt sich der französischsprachige Tieftöner dafür, dass er mächtig einen gezwitschert hat; Freitagabends sei ihm das gestattet.

»Wenn ich ab und an den Faden und die Worte verliere, liegt das vermutlich am Bier, hihi. Wie war deine Frage noch mal? Ach ja, die lange Pause zwischen „Flies Will Starve“ und „Behold The Failure“. Nun, MUMAKIL haben in den letzten Jahren einige unerwartete Line-Up-Wechsel und Rückschläge hinnehmen müssen. Zunächst verließ Taverne aus persönlichen Gründen die Band und wurde durch meine Wenigkeit ersetzt. Außerdem ereilte unseren Drummer Seb eine schwerwiegende Nervenerkrankung im Bereich der Hand (Karpaltunnelsyndrom – Anm. d. Verf.). Er musste immer wieder längere Pausen einlegen, versuchte sein Spiel umzustellen, von der linken auf die rechte Hand und wieder zurück. Letztendlich ließ er sich operieren und schaffte es mit eisernem Willen, die neue Platte einzuspielen. Aber die Erkrankung brach leider wieder auf und so gab Seb vor einiger Zeit das Schlagzeugspielen komplett auf.«

Was das für einen Drummer bedeutet, kann sich jeder selbst...

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