RH #316Interview

LINGUA MORTIS ORCHESTRA

Trio mit vier Stimmen

LINGUA MORTIS ORCHESTRA

„Wenn, dann richtig“, dachten sich Rage, als sie die Entscheidung trafen, die 1996 mit „Lingua Mortis“ etablierte und über die Jahre vernachlässigte orchestrale Seite in einem separaten Projekt auszuleben. Und so kommen beim LINGUA MORTIS ORCHESTRA neben bombastischen Orchester-Arrangements auch zwei zum festen Line-up zählende Sängerinnen zum Einsatz. Wir ließen uns von Mastermind Victor Smolski in die oftmals schwierige Verschmelzung von Klassik und Metal einweisen.

Victor, „LMO“ ist die erste reine Orchesterscheibe, die ihr seit deinem Einstieg bei Rage aufgenommen habt. Wieso habt ihr das Thema über die Jahre immer eher stiefmütterlich behandelt? Peavy meinte bei deinem Einstieg 1999 noch, dass du durch deinen klassischen Hintergrund für Orchester-Arrangements prädestiniert bist.

»Mit der ersten Lingua-Mortis-Platte war 1996 alles prima, auch „XIII“ war ein großer Erfolg, und dann kam „Ghosts“, die deutlich weniger Erfolg hatte. Auf der Platte gab es ja auch kein echtes Orchester zu hören, zudem lag die Gewichtung zu sehr auf den Keyboards und weniger auf den Metal-Elementen, weshalb viele Fans enttäuscht waren. Zu diesem Zeitpunkt haben einfach viele Leute wieder mehr Metal von Rage erwartet. Deshalb haben wir die Klassikgeschichte erst mal zurückgestellt, obwohl klar war, dass ich diese ganzen Orchester-Arrangements machen kann. Auf „Unity“ und „Soundchaser“ gab es richtig auf die Fresse, weil wir tierisch Bock darauf hatten, als Trio zu spielen. Wir wollten nicht noch...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen