RH #315Krach von der Basis

FACEBREAKER

So ein Tor

FACEBREAKER

Originell geht definitiv anders. Bei FACEBREAKER scheinen Mucke und Songtexte dem seit Mitte der Neunziger bewährten Basis-Baukasten für Old-School-Todesblei zu entstammen. Und dennoch oder gerade deswegen knallt auch das vierte Album der Schweden wieder mal 90 Prozent der Elch- und Zerstörungstod-Konkurrenz unangespitzt in Grund und Boden. Wir sprachen mit Frontgrunzer Roberth „Robban“ Karlsson.

Robban, eure neue Schlachtplatte trägt den höchst appetitlichen Titel „Dedicated To The Flesh“. Welches ist dein liebstes Fleischgericht?

»Am liebsten mag ich ein richtig gutes Filetstück. Mein bisheriges Highlight in dieser Hinsicht hatte ich im April in Schottland auf dem Teller. Verdammt, ich wusste nicht mal, dass es in Schottland überhaupt genießbares Essen gibt (lacht). Das Filet war blutig wie eine Jungfrau zubereitet. Eine Jungfrau, die gerade ihre Unschuld verliert...«

Ich nehme an, dass es bei FACEBREAKER keine Vegetarier gibt. Falls doch, könnten sie sich wohl kaum mit dem Albumtitel identifizieren.

»Yep, das wäre wohl ein Problem. Aber wir haben ja keinen Vegetarier in der Band. Ansonsten hätten wir das Album wohl in „Dedicated To The Fruit“ umbenennen müssen.«

Die Songtexte liegen mir zwar noch nicht vor, aber irgendwie bin ich mir ziemlich sicher, dass zumindest das Titelstück mal wieder von untot durch die Gegend schlurfenden Zombies handelt.

»Du bist echt ein cleveres Bürschchen (lacht). Natürlich geht es um Untote.«

Gibt es auch Songs, die nicht von Zombies, Tod...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.